Kastrationspflicht für Katzen

Kastrationspflicht für Katzen

Seit 2005 ist es nach dem österreichischen Tierschutzrecht verpflichtend, Freigängerkatzen kastrieren zu lassen. Der Tierschutzverein für Tirol erinnert daran, dass dies seit 2016 auch für Katzen in „bäuerlicher Haltung“ gilt.

Gerade in den Sommermonaten wird der „Tierschutzverein für Tirol 1881“ wieder vermehrt mit der Aufnahme von Babykatzen konfrontiert. Ein Großteil der aufgenommenen Tiere stammt von zugelaufenen Streunerkatzen oder aus landwirtschaftlichen Betrieben, wo geschlechtsreife Katzen nicht ordnungsgemäß kastriert wurden. 

Der Verein erinnert daher daran, dass seit 2016 ALLE Freigängerkatzen, auch Tiere in „bäuerlicher Haltung“ und zugelaufene Streunerkatzen verpflichtend kastriert werden müssen. Eine Katze ist bereits nach etwa vier bis fünf Monaten geschlechtsreif und kann bis zu dreimal im Jahr einen Wurf Katzenbabys zur Welt bringen. Ein einziges Katzenpaar kann nach fünf Jahren über 12.000 Nachkommen haben.

Eine zu hohe Zahl von Katzen auf kleinem Raum kann zahlreiche Krankheiten und Seuchen hervorrufen, Parasiten verbreiten sich schlagartig. Im Rahmen seines Katzenkastrationsprogrammes kümmert sich der Tierschutzverein für Tirol daher bereits seit Jahren um die flächendeckende Kastration von verwilderten Streunerkatzen und Katzen in bäuerlicher Haltung.

Für Fragen steht der Tierschutzverein für Tirol telefonisch unter 0512/58 14 51 oder über die Homepage www.tierschutzverein-tirol.at zur Verfügung.